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Integriertes Servorad für AGV und AMR: Regler, Motor, Getriebe und Rad in einem Gehäuse
Die ISW-Baureihe von JY Robot fasst Servoregler, Motor, Planetengetriebe und Polyurethanrad in einer Einheit zusammen. Für den Fahrzeugbauer bedeutet das: ein Kabel hinein, Bewegung heraus – kein Schaltschrank für Antriebsregler, keine Ausrichtung von Motor, Getriebe und Rad. Ausgelegt für mobile Roboter von 0,6 bis 2 Tonnen.
Varianten
| Variante | Räder | Drehmoment | Geschwindigkeit | Besonderheit |
|---|---|---|---|---|
| ISW, gemeinsamer Grundkörper | Ø165 / Ø180 mm Polyurethan | 22–75 N·m Nennmoment | 1,18–2,14 m/s | Grundkörper ohne festes Kabel; Anschluss über Steckverbinder und externe Leitung – schneller Tausch |
| ISW STO | Ø165 / Ø180 mm antistatisches Polyurethan | 22–75 N·m Nennmoment, 66–200 N·m Maximalmoment, 125–227 min⁻¹ | für 0,6–2 t | Zweikanaliges STO, getrennte Leistungs- und Logikversorgung, festes Kabel |
| Vertikales integriertes Lenkrad (ISD) | Polyurethan | 9 N·m Fahren, 6 N·m Lenken | 1,9 m/s | Fahr- und Lenkantrieb integriert, bis 100 kg je Rad – für leichte Fahrzeuge mit aktiver Lenkung |
| 5,5-Zoll-Radnabenmotor mit integriertem Servo | Ø140 mm Polyurethan | 8,5 N·m Nennmoment, 25,5 N·m Maximalmoment | 1,54 m/s | Flachste Bauform für leichte Fahrzeuge |
Datenblätter und CAD auf den englischen Produktseiten: ISW gemeinsamer Grundkörper, ISW STO, vertikales Lenkrad, 5,5-Zoll-Radnabenmotor.
Aufbau und Funktion
Im Gehäuse sitzen der Servoregler, ein bürstenloser Motor, ein Planetengetriebe und das Rad mit Polyurethanlaufbelag. Die Fahrzeugsteuerung gibt über den Feldbus Drehzahl- oder Drehmomentsollwerte vor; Stromregelung, Drehzahlregelung und Überwachung laufen im Rad. Zwei Servoräder bilden mit Stützrollen ein Differentialfahrwerk: Geradeausfahrt, Kurvenfahrt und Drehen auf der Stelle entstehen aus der Drehzahldifferenz.
Gegenüber getrennt verbauten Komponenten entfallen Reglergehäuse, Motorleitungen, Geberleitungen und die mechanische Ausrichtung. Der Bauraum im Chassis bleibt für Batterie, Hubmechanik und Sensorik frei.
Servorad, Radnabenmotor, Lenkantrieb oder Differentialmodul?
- Radnabenmotor: flachste Bauform, aber drehmomentbegrenzt – für leichte Fahrzeuge auf glattem Boden.
- Integriertes Servorad: viel Drehmoment bei einfachster Integration – für kompakte AMR bis etwa 2 t.
- Differentialantriebsmodul: zwei Räder auf einem Rahmen, 1–8 t, Hubmechanik aufsetzbar – für Unterfahr- und Paletten-AMR.
- Lenkantrieb: aktiv gelenktes Rad, 600–6.000 kg – für präzise Spurführung, hohe Lasten und omnidirektionale Plattformen.
Die vollständige Gegenüberstellung mit Entscheidungstabelle finden Sie im englischen Leitfaden Hub Motor vs Drive-Steering Unit vs Differential Module.
Auswahlkriterien
- Radlast und Zugkraft aus Gesamtmasse, Lastverteilung, Beschleunigung und Steigung; Dauerbetrieb gegen das Nennmoment, Spitzen gegen das Maximalmoment prüfen.
- Geschwindigkeit: 1,18–2,14 m/s je nach Variante und Übersetzung.
- Bodenbelag: Standard- oder antistatisches Polyurethan.
- Schnittstelle und Versorgung: Feldbus der Fahrzeugsteuerung, Batteriespannung, Verhalten bei Stromausfall.
- Sicherheit: STO-Variante, wenn das Sicherheitskonzept eine sichere Momentabschaltung am Antrieb verlangt; siehe STO-Leitfaden mit Lieferanten-Checkliste.
Die Auslegung von Motor und Übersetzung mit Rechenbeispiel erläutert unser englischer Leitfaden AGV Drive Motor Sizing.
Häufige Fragen
Was unterscheidet ein integriertes Servorad von einem Radnabenmotor?
Der Radnabenmotor sitzt im Rad und hat meist kein oder nur ein kleines Getriebe – flach, aber drehmomentbegrenzt. Das integrierte Servorad behält ein Planetengetriebe und nimmt zusätzlich den Servoregler auf; es liefert in einem Gehäuse ein Vielfaches des Drehmoments und wird nur über ein Kabel angeschlossen.
Wie wird das Fahrzeug mit Servorädern gelenkt?
Über die Drehzahldifferenz zweier Räder (Differentiallenkung). Ein Fahrzeug nutzt typischerweise zwei Servoräder und zwei bis vier Stützrollen. Es kann auf der Stelle drehen, aber nicht seitwärts fahren; dafür sind Lenkantriebe oder Mecanum-Räder erforderlich.
Wann ist die STO-Variante erforderlich?
Wenn das Sicherheitskonzept des Fahrzeugs nach ISO 3691-4 / ISO 13849-1 verlangt, dass die Antriebe über eine sichere Abschaltung des Drehmoments in den sicheren Zustand gebracht werden. Die STO-Variante bietet zwei STO-Kanäle sowie getrennte Leistungs- und Logikversorgung. Die Zertifizierungsangaben erhalten Sie bei der Auslegung.
Welche Angaben werden für die Auslegung benötigt?
Gesamtmasse und Lastverteilung, Zielgeschwindigkeit, Beschleunigung, Steigung, Bodenbelag, Einschaltdauer, Versorgungsspannung, Steuerungsschnittstelle und Sicherheitsanforderungen.
Weitere Produkte und Leitfäden
Nennen Sie uns Gesamtmasse, Zielgeschwindigkeit, Steigung, Bodenbelag, Spannung, Schnittstelle und Sicherheitsanforderungen. Unsere Ingenieure empfehlen Variante und Konfiguration.
E-Mail: info@jy-robots.com
WhatsApp: +852 9503 4832
Vollständige technische Daten und CAD auf Englisch →